SC Zwiesel v. 1919 e.V.
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SC Zwiesel  vs.  SV Aicha v. Wald   2 : 2   (1 : 0)


Aufstellung


 
  M. Dengler  
         
J. Mares   J. Paukner
     
M. Fritz   H. Prenissl
M. Gell
('60 M. Lossa)
  J. Stettner
('85 M. König)
         
E. Reißner   L. Janka
  M. Er  
  C. Raster  

Spielstatistik

Tore

Marco Fritz, Markus Dengler

Assists

Jan Paukner, Markus Dengler

Zuschauer

120

Torfolge

1:0 (44.min) - Marco Fritz per Weitschuss (Markus Dengler)
1:1 (59.min) - SV Aicha v. Wald
2:1 (70.min) - Markus Dengler per Weitschuss (Jan Paukner)
2:2 (83.min) - SV Aicha v. Wald

Zwiesel verschenkt zwei Punkte

Im Vergleich zum Donnerstagabendspiel gegen Prackenbach konnte Walter Liebhaber gegen den SV Aicha v. W. fast die gleiche Formation ins Rennen schicken, lediglich der verletzte Stefan Kuchler stand nicht in der Anfangsformation. Für ihn spielte Johannes Stattner von Beginn an.
Man merkte der Truppe um Kapitän Muzaffer Er an, dass ihnen der Punktgewinn gegen die Sternelf sichtlich gut getan hat. Man zeigte wieder die Tugenden, die die Elf der Zwiesler auszeichnet und ließ kaum Torchancen zu. In der ersten Halbzeit war die Partie relativausgeglichen, wenn auch Aicha spielerische Vorteile hatte. Torgelegenheiten blieben auf beiden Seiten Mangelware. Nach der anfänglichen Abtastphase hatten die Gäste in der zehnten und 13. Spielminute zwei Möglichkeiten, aber beide wurden zur sicheren Beute von Christian Raster. Nach einer halben Stunde hatten die Glasstädter ihre erste richtig gute Gelegenheit. Nach einer schöne Kombination auf der rechten Seite von Maximilian Gell und Hannes Prenissl flankte letzterer schließlich wunderbar in die Mitte, wo Markus Dengler lauerte, dessen Kopfball jedoch um Haaresbreite über den Querbalken strich. In der 44. Minute gelang dann den SC´ler der 1:0 Führungstreffer. Dengler bediente dabei den lauffreudigen Marco Fritz, der aus rund 25 Metern seinen Hammer auspackte und den Ball unhaltbar im rechten Triangel versenkt. Dies war zugleich die letzte Situation in der ersten Halbzeit. Kurz nach dem Wiederanpfiff verspielten die Zwiesler im Mittelfeld leichtfertig den Ball und Aicha kam zur ersten Torchancen im zweiten Spielabschnitt. Der Schuss von der strafraumgrenze wurde jedoch zur sicheren Beute vom stark spielenden Raster. Kurz darauf war es erneut Prenissl, der von der rechten Seite flankte, diesesmal fand er in Form von Jan Paukner einen Abnehmer für seine gut getimete Flanke, der Kopfball von Paukner wurde jedoch zur sicheren Beute von Klöppel. Zwei Minuten später musste erneut der Zwiesler Schlussmann eingreifen, als Köppl bei einem Eckball sträflich alleine gelassen wurde und am Elfmeterpunkte völlig freistehend zum Kopfball kam, jedoch an Raster scheiterte. In der 59. Minute war es dann soweit. Im Anschluss an einen Freistoß aus halblinker Position schliefen die Zwiesler und Lang konnte aus gut zehn Metern völlig unbehelligt einköpfen, Raster war dabei machtlos. Zwei Minuten später fand eine Kopie des Ausgleichs statt, aber diesesmal verfehlte der Kopfball von Lang das Tor um Zentimeter. In der 70. Minute jubelten dann wieder die Gastgeber, als Fritz Dengler im Mittelfeld bediente, ließ Dengler noch zwei Gegenspieler stehen und hämmerte den Ball aus gut 20 Metern in das rechte Tordreieck. Zehn Minuten später hatte Paukner das 3:1 auf dem Fuß, aber sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei, erneut war es der spielstarke Prenissl, der den Ball von der rechten Seite in die Mitte flankte. In der 83. Minute gelang Aicha dann noch der unverdiente Ausgleich. Einen langen Ball konnte Eichinger im Strafraum aufnehmen, er drehte sich blitzschnell um die eigene Achse und ließ Keeper Raster keine Abwehrchance. In der 87. Minute hatte der eingewechselte Manfred König noch das 3:2 auf dem Kopf. Er brachte einen Freistoß von der rechten Seite in die Mitte, König stieg am höchsten, verfehlte das Tor jedoch um Haaresbreite, so dass es bei der Punkteteilung blieb. Die SC´ler hätten aufgrund der couragierten Leistung einen Dreier verdient gehabt, zeigten sich jedoch in manchen Situationen etwas zu schläfrig und mussten deshalb den Ausgleich hinnehmen. Mit einer ähnlichen Leistung braucht der Liebhaber Truppe aber nicht bange sein vor den bevorstehenden Aufgaben.


Quelle: JE
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